2025 - Gedanken zum Jahresende

Während öffentliche Debatten immer häufiger von verhärteten Fronten und unvereinbaren Positionen geprägt sind, wächst die Sorge um den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wir erleben populistische Rhetorik und das Schüren von Ängsten. Die jeweils andere Seite wird als woke oder rechts beschimpft, als antisemitisch oder rassistisch. Durch die Sozialen Medien wird die Gut-gegen-Böse-Erzählung algorithmisch verstärkt milliardenfach verbreitet. Diese Polarisierung bringt politischen Einfluss, Aufmerksamkeit, Macht. Und am Ende bleibt der Eindruck einer gespaltenen Gesellschaft.
Doch in Wirklichkeit sind wir als Gemeinschaft weniger gespalten als oftmals suggeriert und angenommen.
Es existiert ein intaktes Umfeld von Familie und Freunden. Es gibt viel Engagement in lokalen Initiativen. Wir sind grundsätzlich eine Gemeinschaft, die sich in ihrer Unterschiedlichkeit wertschätzt und sich gegenseitig unterstützt.
Im eigenen Leben sind wir Menschen viel öfter zufrieden, suchen Verbindung, nicht Zwietracht und Hass. Wir haben Empathie und verabscheuen Gewalt.
Es liegt letztendlich an jedem von uns, auf dieses Schwarz-Weiß-Denkende, Entzweiende, Spaltende, Trennende nicht hereinzufallen.
Wir bedanken uns für die angenehme und gute Zusammenarbeit und wünschen Ihnen und uns vor allem Gesundheit, aber auch viele zufriedene und glückliche Augenblicke in dieser uns forderten Welt.